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<title>Athanasius der Große</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Athanasius der Große</span></h1>
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<p><b>Athanasius der Große</b> (auch <i>Athanasius von Alexandria</i>, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Neugriechische_Sprache" title="Neugriechische Sprache">griechisch</a></span> <span lang="el-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">Ἀϑανάσιος</span> <i>Athanásios</i> ‚der Unsterbliche‘; * um 300 in <a href="Alexandria" title="Alexandria">Alexandria</a>; † <a href="2._Mai" title="2. Mai">2. Mai</a> <a href="373" title="373">373</a> ebenda) war <a href="Patriarch_von_Alexandrien" title="Patriarch von Alexandrien">Patriarch von Alexandria</a> und <a href="Kirchenvater" title="Kirchenvater">Kirchenvater</a>.
</p><p>Bekannt wurde er außerdem als vieljähriger und vehementer Gegner des ‚<a href="Arianismus" title="Arianismus">Arianismus</a>‘ und von allem, was er dazuzählte. Denn seit dem <a href="Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a" title="Erstes Konzil von Nicäa">Konzil von Nicäa</a> (325) – der namensgebende alexandrinische <a href="Presbyter" title="Presbyter">Presbyter</a> <a href="Arius" title="Arius">Arius</a> war dort verurteilt worden – ging es vielmehr um Kritik und Zustimmung zum <a href="Bekenntnis_von_Nic%C3%A4a" title="Bekenntnis von Nicäa">Bekenntnis von Nicäa</a>. Die meisten Gegner des nicänischen Bekenntnisses wurden daher von Athanasius und anderen oft pauschal als ‚Arianer‘ bezeichnet.
</p><p>Entsprechend wird in der neueren <a href="Dogmengeschichte" title="Dogmengeschichte">Dogmengeschichtsschreibung</a> vorgeschlagen, für die Phase nach 325 eher vom <a href="Dreifaltigkeit" class="mw-redirect" title="Dreifaltigkeit">trinitarischen</a> oder <a href="Subordinatianismus" title="Subordinatianismus">subordinatianischen</a> Streit zu sprechen. Sehr häufig kann man die nach dem nicäischen Konzil von 325 als ‚arianisch‘ diffamierten Personen und Theologien bzw. Trinitätslehren wie <a href="Christologie" title="Christologie">Christologien</a> zu theologischen Strömungen rechnen, die sich aus der Theologie des <a href="Origenes" title="Origenes">Origenes</a> entwickelten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Theologische_Positionen">Theologische Positionen</h2></div>
<p>Um 318 hatte der <a href="Presbyter" title="Presbyter">Presbyter</a> <a href="Arius" title="Arius">Arius</a>, ebenfalls in Alexandria lebend, wohl in einer theologischen Auseinandersetzung mit Bischof <a href="Alexander_von_Alexandria" title="Alexander von Alexandria">Alexander von Alexandria</a> behauptet, dass <a href="Jesus_Christus" title="Jesus Christus">Jesus Christus</a> bzw. der Logos-Sohn einen Anfang habe und dass dieser von Gott dem Vater gezeugt bzw. geschaffen worden sei. Entsprechend sei der Logos-Sohn ein Gott, aber kein wahrer Gott. Dies war der Beginn des <a href="Arianischer_Streit" title="Arianischer Streit">arianischen Streits</a>, der wesentlich von Athanasius weitergeführt wurde. Athanasius hat zwei bedeutende, aber praktisch nicht datierbare Werke verfasst, <i>Gegen die Völker (Contra gentes)</i> und <i>περὶ ἐνανθρωπήσεως τοῦ Λόγου (Über die <a href="Inkarnation" title="Inkarnation">Inkarnation</a> des <a href="Logos" title="Logos">Logos</a>)</i>, in denen sich die Inkarnation von Gott in Jesus Christus und die Gegenwart Gottes in der Geschichte als zentrales Element seines Glaubens zeigt. Er sah im Trinitäts-Verständnis des Arius eine Bedrohung der Heilswirksamkeit von Christus, die nur durch die wahre Göttlichkeit Christi gewährleistet sei, wohingegen Arius durch Athanasius die Einzigkeit Gottes und somit den <a href="Monotheismus" title="Monotheismus">Monotheismus</a> des Christentums gefährdet sah. Bereits Alexanders <a href="Enzyklika" title="Enzyklika">Enzyklika</a> von 321, die die Lehren des Arius, den Arianismus, verurteilt, dürfte nach Stil und Inhalt teilweise von Athanasius stammen, der damals noch <a href="Diakon" title="Diakon">Diakon</a> war.
</p><p>Athanasius begleitete Alexander als Diakon zum <a href="Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a" title="Erstes Konzil von Nicäa">Konzil von Nicäa</a> (325). In Nicäa wurde mit dem <a href="Bekenntnis_von_Nic%C3%A4a" title="Bekenntnis von Nicäa">Bekenntnis von Nicäa</a> erstmals die nicänische Trinitätslehre formuliert, wonach <a href="Jesus_Christus" title="Jesus Christus">Jesus Christus</a> als <a href="Sohn_Gottes" title="Sohn Gottes">Sohn Gottes</a> mit <a href="Gottvater" class="mw-redirect" title="Gottvater">Gottvater</a> ὁμοούσιος <i>(homoousios)</i> sei, also <a href="Wesensgleichheit" title="Wesensgleichheit">wesensgleich</a> – Arius hatte dagegen postuliert, dass Gott den Logos-Sohn durch den eigenen Willen aus dem Nichts gezeugt habe, der Logos-Sohn damit nicht aus dem Wesen Gottes gezeugt worden sei, so dass der <a href="Logos" title="Logos">Logos</a> und der Vater entsprechend nicht gleichen Wesens seien.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Athanasius selbst geht erstmals 20–30 Jahre nach dem nicänischen Konzil (325), also nach 345/355, auf das Konzil in Nicäa ein, wie sein Brief <i>De decretis Nicaenae synodi</i> (‚Über die Beschlüsse des Synode von Nizäa‘) zeigt, welcher früher oft fälschlich als ‚Konzils-Bericht‘ bezeichnet wurde, und formuliert dort erstmals einen umfassenden theologischen Geltungsanspruch des Nicänums.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Anschluss an seine Rückkehr nach Alexandria 362 hatte Athanasius einen weitaus kompromissbereiteren Weg in den strittigen Fragen eingeschlagen. Noch im Jahr 362 hielt Athanasius als Bischof von Alexandria eine kleine Regional-Synode ab. In ihrem Namen schrieb Athanasius danach auch einen Brief, den <a href="Tomus_ad_Antiochenos" title="Tomus ad Antiochenos">Tomus ad Antiochenos</a>, der sich an fünf Bischöfe wandte, die einer bestimmten Kirchengemeinde in <a href="Antiochia" class="mw-redirect" title="Antiochia">Antiochia</a> nahestanden, wo es ebenfalls zu theologischen Streitigkeiten wegen unterschiedlichen Trintiäts-Auffassungen gekommen war, zwischen ‚<a href="Eustathios_von_Antiochia" title="Eustathios von Antiochia">Eustathianern</a>‘ und ‚<a href="Meletius_von_Antiochien" class="mw-redirect" title="Meletius von Antiochien">Meletianern</a>‘. Dieser Brief spielte eine Schlüsselrolle in den <a href="Dreifaltigkeit" class="mw-redirect" title="Dreifaltigkeit">trinitätstheologischen</a> Auseinandersetzungen, zwischen dem Ein-<a href="Hypostase" title="Hypostase">Hypostasen</a>-Modell und Drei-Hypostasen-Modell der Trinität, und nahm schon die Wende ab den 370er Jahren in dieser Frage vorweg.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Basilius_der_Gro%C3%9Fe" title="Basilius der Große">Basilius von Caesarea</a> wurde 370 Bischof von Caesarea und vor allem er, neben seinem Bruder <a href="Gregor_von_Nyssa" title="Gregor von Nyssa">Gregor von Nyssa</a> und seinem Freund <a href="Gregor_von_Nazianz" title="Gregor von Nazianz">Gregor von Nazianz</a>, den drei ‚kappadokischen Kirchenvätern‘, setzte trotz Druck von Seiten Kaiser <a href="Valens" title="Valens">Valens</a>’ seine Kraft für die Entwicklung eines neuen Glaubensbekenntnisses ein, welches das strittige Problem der Hypostasen und die damit verbundene Subordination in der Trinitätslehre zwischen ‚Anti-Arianern‘ bzw. ‚Anti-Origenisten‘ (eine Hypostase und ein Wesen) und den ‚Anti-Nicäern‘ (drei Hypostasen, drei Wesen) lösen sollte.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Athanasius wurde um 296/98, vielleicht auch erst um 300 geboren. Er hatte eine ausgezeichnete griechische Bildung – in seinen Werken zeigen sich fundierte Kenntnisse von <a href="Platon" title="Platon">Platon</a>, <a href="Homer" title="Homer">Homer</a>, <a href="Aristoteles" title="Aristoteles">Aristoteles</a> und des <a href="Neuplatonismus" title="Neuplatonismus">Neuplatonismus</a>. Ebenso erwarb er sich in der damaligen theologischen Hochburg Alexandria eine profunde Bibelkenntnis.
</p><p>In seiner Jugendzeit kam er mit den <a href="W%C3%BCstenv%C3%A4ter" title="Wüstenväter">Mönchen in der ägyptischen Wüste</a> zusammen, unter ihnen <a href="Antonius_der_Gro%C3%9Fe" title="Antonius der Große">Antonius der Große</a>. Von ihnen lernte er Selbstdisziplin und eine <a href="Askese" title="Askese">Enthaltsamkeit</a>, für die er sogar von seinen Feinden geachtet wurde. Auch später pflegte er guten Kontakt mit den Mönchen und fand mehrmals bei ihnen Asyl. In jungen Jahren kam er in den Haushalt des <a href="Patriarch" title="Patriarch">Patriarchen</a> <a href="Alexander_von_Alexandria" title="Alexander von Alexandria">Alexander von Alexandria</a> in <a href="Alexandria" title="Alexandria">Alexandria</a> und wurde dessen Sekretär.
</p><p>Um 318 begannen die Auseinandersetzungen Alexanders mit dem <a href="Presbyter" title="Presbyter">Presbyter</a> <a href="Arius" title="Arius">Arius</a>, ebenfalls in Alexandria lebend, um die <a href="Trinit%C3%A4t" title="Trinität">Trinität</a>, die später unter den Begriffen ‚Arianismus‘ und ‚arianischer Streit‘ bekannt und von Athanasius energisch weitergeführt wurden.
</p><p>Athanasius begleitete Alexander als Diakon zum <a href="Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a" title="Erstes Konzil von Nicäa">Konzil von Nicäa</a> (325). Von ihm stammt einer der Berichte über das Konzil, der noch heute erhalten ist. In Nicäa wurde mit dem <a href="Bekenntnis_von_Nic%C3%A4a" title="Bekenntnis von Nicäa">Bekenntnis von Nicäa</a> erstmals die nicänische Trinitätslehre formuliert.
328 folgte Athanasius seinem Vorgänger Alexander als Patriarch von Alexandria – im selben Jahr, als <a href="Konstantin_der_Gro%C3%9Fe" title="Konstantin der Große">Konstantin I.</a> die Verbannung des Arius aufhob. Die Wahl Athanasius’ zum Bischof war in der ägyptischen Kirche nicht unumstritten. Schon bald wurden durch theologische und kirchenpolitische Gegner unter den Bischöfen von Ägypten, angeführt vor allem von <a href="Meletios_von_Lykopolis" title="Meletios von Lykopolis">Meletios von Lykopolis</a> (‚Meletianisches Schisma‘ in Ägypten, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Schisma wenige Jahrzehnte später in Antiochia), dem prominenten, rigorosen und wohl auch ehrgeizigen Bischof schon seit Anfang des 4. Jahrhunderts aus der Zeit der Christenverfolgung im Römischen Reich, Gerüchte über Athanasius verbreitet, er tyrannisiere seine Kirche.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch habe er Arsenius, einen Bischof der <a href="Meletianer" class="mw-redirect" title="Meletianer">Meletianer</a>, umgebracht und seine Hand abgeschnitten, um sie für magische Rituale zu verwenden – Athanasius gelang es jedoch, den angeblich Ermordeten nach langer Suche zu präsentieren: lebendig und mit beiden Händen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Auf der <a href="Synode_von_Tyros" title="Synode von Tyros">Synode von Tyros</a> (335) wurde Bischof Athanasius schließlich abgesetzt. <a href="Eusebius_von_Nikomedia" title="Eusebius von Nikomedia">Eusebius von Nikomedia</a>, ein enger Vertrauter Kaiser <a href="Konstantin_der_Gro%C3%9Fe" title="Konstantin der Große">Konstantins</a> und angesehener Vertreter der östlichen kirchlichen Würdenträger, sowie <a href="Eusebius_von_Caesarea" title="Eusebius von Caesarea">Eusebius von Caesarea</a> waren wie auch der arianische Bischof Narkissos<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die treibenden Kräfte für eine Verurteilung des Athanasius.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser wurde beschuldigt, zu Unrecht gewählt worden zu sein, und sollte sich außerdem dafür verantworten, dass einer seiner <a href="Presbyter" title="Presbyter">Presbyter</a> in einer Kirche vandaliert hatte. Athanasius wurde von der Synode verurteilt sowie als Bischof abgesetzt, anschließend von Konstantin dem Großen nach <a href="Augusta_Treverorum" title="Augusta Treverorum">Trier</a> verbannt.
</p><p>Nach dem Tod Konstantins des Großen im Mai 337 wurden die Verbannungen diverser Bischöfe, u. a. des Athanasius in Trier im Juni 337, vom <a href="Westr%C3%B6misches_Reich" title="Weströmisches Reich">weströmischen</a> Kaiser <a href="Konstantin_II._(Rom)" title="Konstantin II. (Rom)">Konstantin II.</a> aufgehoben. Athanasius wurde allerdings nach Unruhen in <a href="Alexandria" title="Alexandria">Alexandria</a> 339 erneut verbannt, diesmal vom <a href="Ostrom" class="mw-redirect" title="Ostrom">oströmischen</a> Kaiser <a href="Constantius_II." title="Constantius II.">Constantius II.</a>, bzw. floh vor der gewaltsamen Einsetzung des Gegenbischofs Gregor von Kappadokien.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die nächsten Jahre verbrachte er in Rom und Aquileia. Seit seinem Aufenthalt in Rom hatte er gute Beziehungen zu Papst <a href="Julius_I." title="Julius I.">Julius I.</a> (337–351) und zum römischen Klerus.
</p><p>Konstantin II. starb 340 und sein Bruder <a href="Constans" title="Constans">Constans</a> wurde alleiniger Herrscher in der Mitte und im Westen des Römischen Reiches. Auf Anraten Julius’ I. drängte Constans seinen Bruder Constantius II., im Herbst 343 eine <a href="Konzil_von_Serdica" title="Konzil von Serdica">Reichssynode in Serdica</a> abzuhalten. Die Bischöfe des Westens hatten in Serdica die mit ihnen angereisten Bischöfe Athanasius und Markell bereits wieder in die Kirchengemeinschaft aufgenommen. Die etwas später eingetroffenen Bischöfe des Ostens verlangten aber deren Ausschluss als Bedingung, an Sitzungen der Reichssynode teilzunehmen, da beide durch Synoden verurteilt und abgesetzt worden seien – Athanasius 335 in Tyros, Markell im Jahre 336 durch die Synode von Konstantinopel.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Bischöfe des Westens wiederum beharrten darauf, die beiden seien von einer römischen Synode 341 rehabilitiert worden. Die Bischöfe aus Constantius’ östlichem Reichsteil versammelten sich daher im kaiserlichen Palast, während die westlichen Bischöfe in die Stadtkirche eingezogen waren.
</p><p>Erst nach massivem Druck des Constans auf seinen Bruder Constantius II. ließ Letzterer Athanasius nach Alexandria zurückkehren, der im Herbst 346 dort eintraf.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>350 wurde Constans, der Kaiser des Westens, vom <a href="Usurpator" class="mw-redirect" title="Usurpator">Usurpator</a> <a href="Magnentius" title="Magnentius">Magnentius</a> ermordet. Dieser unterlag im nachfolgenden Krieg gegen Constantius II. Nach dem <a href="Suizid" title="Suizid">Suizid</a> des Usurpators im Jahre 353 wurde Constantius damit Alleinherrscher und plante ein neues Glaubensbekenntnis als Kompromissformel für die ganze Kirche im Römischen Reich. Constantius hatte zuvor entschieden auf der Seite <a href="Origenes" title="Origenes">origenistisch</a> geprägter Theologie des Ostens gestanden: Bereits 338 hatte er den ‚nicäischen‘ Bischof von Konstantinopel, Paulus, ins Exil geschickt und ihn durch den Origenisten Eusebius von Nikomedia ersetzt. Constantius berief Synoden ein in <a href="Konzil_von_Arles_(353)" title="Konzil von Arles (353)">Arles</a> (353), <a href="Konzil_von_Mailand" title="Konzil von Mailand">Mailand</a> (355) und Beziers (356), in denen er die Verurteilung des ‚ewigen Störenfriedes‘ Athanasius, der sich allen theologischen Kompromissen bei der Bekenntnis-Formel bislang energisch widersetzt hatte, unter Gewaltandrohung durchsetzte. Athanasius wurde zur Flucht in den Untergrund gezwungen. In den folgenden Jahren lebte er unter den Mönchen in der Wüste. Aufgrund des Restitutionsediktes des heidnischen Kaisers <a href="Julian_(Kaiser)" title="Julian (Kaiser)">Julian</a> vom 8. Februar 362 wurde seine Verbannung aufgehoben, wodurch er am 21. Februar 362 als Bischof nach Alexandrien zurückkehren konnte.
</p><p>Wenige Monate später im selben Jahr 362 musste er allerdings erneut seine Heimatstadt verlassen, da er nun Julians ‚Repaganisierungspolitik‘, also der Wiederbelebung der tradierten heidnischen Kulte, entschieden im Wege stand, doch nur für zehn Monate, bis Kaiser Julian im Juni 363 an den Folgen einer Verwundung bei militärischen Auseinandersetzungen mit den <a href="Sassaniden" class="mw-redirect" title="Sassaniden">Sassaniden</a> starb. Ein letztes Mal wurde Athanasius durch den oströmischen Kaiser <a href="Valens" title="Valens">Valens</a> vorübergehend 365–366 aus Alexandria verbannt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Noch im Jahr 362 hielt er in Alexandria eine Synode ab, deren Lehrschreiben, der <a href="Tomus_ad_Antiochenos" title="Tomus ad Antiochenos">Tomus ad Antiochenos</a>, eine Schlüsselrolle in den <a href="Dreifaltigkeit" class="mw-redirect" title="Dreifaltigkeit">trinitätstheologischen</a> Auseinandersetzungen spielte und schon die trinitätstheologische Wende ab den 370er Jahren in dieser Frage vorweg nahm. Athanasius richtete ein Sendschreiben mit den Beschlüssen an die „rechtgläubigen Bischöfe in Ägypten, Syrien, Kilikien, Phönikien und Arabien“. Darin ermahnte er zum verschärften Kampf gegen die ungläubigen Arianer und gab Hinweise, wie diese von „wahren Gläubigen“ zu unterscheiden seien.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Aufgrund der wechselnden Erfolge und Misserfolge des Arianismus wurde er fünf-, möglicherweise siebenmal aus Alexandria verbannt und wieder eingesetzt. Darauf bezieht sich auch das Sprichwort <i>Athanasius contra mundum</i> (Athanasius gegen die Welt).
</p><p>Eine wichtige Quelle für das Leben des Athanasius stellt die sogenannte <a href="Historia_Acephala" title="Historia Acephala">Historia Acephala</a> dar.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<p>Athanasius verfasste eine Vielzahl von theologischen Werken in <a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">griechischer</a> Sprache, darunter einen <i>Βίος καὶ Πολιτεία Πατρὸς ᾿Αντωνίου</i> <a href="Vita_Antonii" title="Vita Antonii">Leben und Taten des Vaters Antonius</a>, eine <a href="Hagiographie" title="Hagiographie">Hagiographie</a> des Wüstenheiligen Antonius, kurz nach dessen Tod (ca. 360), die eine große Inspiration für christliche <a href="M%C3%B6nchsorden" class="mw-redirect" title="Mönchsorden">Mönche</a> sowohl der Ost- wie der Westkirche wurde. Neben den bereits genannten Werken <i>(Über die Menschwerdung des Logos, Leben des Heiligen Antonius, Gegen die Heiden, Tomus ad Antiochenos)</i> sind vor allem auch seine vier λόγοι κατὰ ᾿Αρειανῶν <i>(Reden gegen die Arianer)</i> zu nennen. In dieser <a href="Polemik" title="Polemik">Polemik</a> griff er Arius als inkonsequent an, weil er Christus zwar anbete, ihn aber gleichzeitig als ein Geschöpf bezeichne. Wenn die Arianer Frauen fragten, ob sie einen Sohn gehabt hätten, bevor sie ihn gebaren, sei das eine <a href="Fangfrage" title="Fangfrage">Fangfrage</a>, mit der sie durch anthropomorphe Vorstellungen der göttlichen Vater-Sohn-Beziehung die <a href="Pr%C3%A4existenz_Christi" title="Präexistenz Christi">Präexistenz Christi</a> als <a href="Logos" title="Logos">Logos</a> in Zweifel zögen. Die Zeugung des Sohnes aus dem Vater sei vielmehr außerhalb der <a href="Zeit" title="Zeit">Zeit</a> geschehen, weswegen der Vater immer schon Vater gewesen sei. Bibelstellen, die eine Veränderlichkeit Christi nahelegten, bezögen sich allein auf die menschliche Natur Christi. Die Identität von Vater und Sohn beziehe sich nicht, wie Arius lehrte, lediglich auf den gemeinsamen Willen, sondern auf die gemeinsame <a href="Substanz" title="Substanz">Substanz</a>. Weil die vierte Rede, die positiv die orthodoxe Christologie darstellt, im Vergleich mit den ersten dreien jeden polemischen Schwung vermissen und sich nicht nur gegen die Arianer, sondern auch andere angebliche Häretiker richtet, wird sie in der Forschung als Zutat von späterer Hand gewertet.
</p><p>Weitere Werke zur <a href="Exegese" title="Exegese">Exegese</a> des Alten Testaments und zu asketischen Themen <i>(Περὶ Παρθενίας (Über Jungfräulichkeit), Über Liebe und Selbstkontrolle, Über Gesundheit und Krankheit)</i> sind zum Teil nur fragmentarisch überliefert.
</p><p>Die <a href="Tradition" title="Tradition">Tradition</a> schreibt ihm das <a href="Athanasisches_Glaubensbekenntnis" title="Athanasisches Glaubensbekenntnis">Athanasische Glaubensbekenntnis</a> zu.
</p><p>Athanasius war der erste, der in einem Osterbrief<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 367 n. Chr. genau die 27 Bücher des <a href="Neues_Testament" title="Neues Testament">Neuen Testaments</a> als <a href="Bibelkanon" class="mw-redirect" title="Bibelkanon">kanonisch</a> bezeichnete, die noch heute als solche angesehen werden. Auf den regionalen <a href="Synode_von_Hippo" title="Synode von Hippo">Synoden von Hippo</a> (393) und <a href="Dritte_Synode_von_Karthago" title="Dritte Synode von Karthago">Karthago</a> (397) wurden für das Neue Testament dieselben Bücher als kanonisch beschlossen. Allerdings enthält der <a href="Codex_Alexandrinus" title="Codex Alexandrinus">Codex Alexandrinus</a> aus dem 5. Jh. noch den 1. und 2. <a href="Clemens-Briefe" class="mw-redirect" title="Clemens-Briefe">Clemensbrief</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werkausgaben">Werkausgaben</h2></div>
<ul><li><i>D. Athanasii archiepiscopi Alexandrini (...) opera omnia, quae hactenus apud Latinorum officinas reperiri potuerunt (...)</i>. Ex officina Melchioris Novesiani (Melchior von Neuß), Coloniae (Köln) 1548 (lateinische Übersetzung, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-25071">Digitalisat</a> der <a href="Universit%C3%A4ts-_und_Landesbibliothek_D%C3%BCsseldorf" title="Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf">Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf</a>).</li>
<li><i>Athanasius Werke</i>, herausgegeben von der Patristischen Arbeitsstelle Bochum der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften unter der Leitung von <a href="Martin_Tetz" title="Martin Tetz">Martin Tetz</a>. Walter de Gruyter, Berlin 1996–2016, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/947045767">947045767</a></span>.
<ul><li>I. <i>Die dogmatischen Schriften</i>, <i>Epistula ad episcopos Aegypti et Libyae</i>, vorbereitet von Karin Metzler; besorgt von <a href="Dirk_Uwe_Hansen" title="Dirk Uwe Hansen">Dirk Uwe Hansen</a> und Kyriakos Savvidis (1996).</li>
<li>II. <i>Orationes I et II contra Arianos</i>, vorbereitet von Karin Metzler (1998).</li>
<li>III. <i>Oratio III contra Arianos</i>, vorbereitet von Karin Metzler (2000).</li>
<li>IV. <i>Epistulae I-IV ad Serapionem</i>, besorgt von Kyriakos Savvidis (2010).</li>
<li>V. <i>Epistulae dogmaticae minores</i>, besorgt von Kyriakos Savvidis (2016).</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gedenktage_und_Verehrung">Gedenktage und Verehrung</h2></div>
<ul><li>Katholisch: <a href="2._Mai" title="2. Mai">2. Mai</a> (<a href="Gebotener_Gedenktag" title="Gebotener Gedenktag">Gebotener Gedenktag</a> im <a href="Calendarium_Romanum_Generale" title="Calendarium Romanum Generale">Allgemeinen Römischen Kalender</a>)</li>
<li>Evangelisch: 2. Mai (Gedenktag im <a href="Evangelischer_Namenkalender" title="Evangelischer Namenkalender">Evangelischen Namenkalender</a> der <a href="Evangelische_Kirche_in_Deutschland" title="Evangelische Kirche in Deutschland">EKD</a> sowie in den Kalendern von <a href="Evangelisch-Lutherische_Kirche_in_Amerika" class="mw-redirect" title="Evangelisch-Lutherische Kirche in Amerika">ELCA</a> und <a href="Lutheran_Church_%E2%80%93_Missouri_Synod" title="Lutheran Church – Missouri Synod">LCMS</a>)</li>
<li>Anglikanisch: 2. Mai<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Orthodox: <a href="18._Januar" title="18. Januar">18. Januar</a></li></ul>
<p>Athanasius gilt als <a href="Schutzpatron" title="Schutzpatron">Schutzpatron</a> gegen <a href="Kopfschmerz" title="Kopfschmerz">Kopfschmerzen</a>. Ihm sind zahlreiche <a href="Athanasiuskirche" title="Athanasiuskirche">Kirchen</a> geweiht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Rowan_Williams" title="Rowan Williams">Rowan Williams</a>: <i>Athanasius</i>. In: <i><a href="Religion_in_Geschichte_und_Gegenwart" title="Religion in Geschichte und Gegenwart">Religion in Geschichte und Gegenwart</a></i> (RGG). 4. Auflage. Band 1, Mohr-Siebeck, Tübingen 1998, Sp. 870–873.</li>
<li><a href="Manfred_Clauss" title="Manfred Clauss">Manfred Clauss</a>: <i>Athanasius der Große. Der unbeugsame Heilige</i>, Darmstadt 2016.</li>
<li><a href="Martin_Tetz" title="Martin Tetz">Martin Tetz</a>: <i>Athanasius und die Vita Antonii. Literarische und theologische Relationen.</i> In: <i><a href="Zeitschrift_f%C3%BCr_die_Neutestamentliche_Wissenschaft" title="Zeitschrift für die Neutestamentliche Wissenschaft">Zeitschrift für die Neutestamentliche Wissenschaft</a></i> 73 (1982), S. 1–30.</li>
<li>Adolf Laminski: <i>Der Heilige Geist als Geist Christi und Geist der Gläubigen. Der Beitrag des Athanasius von Alexandrien zur Formulierung des trinitarischen Dogmas im vierten Jahrhundert</i> (= <i>Erfurter theologische Studien,</i> 23). Leipzig 1969.</li>
<li><a href="Friedrich_Wilhelm_Bautz" title="Friedrich Wilhelm Bautz">Friedrich Wilhelm Bautz</a>: <i>Athanasius der Große.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 1, Bautz, Hamm 1975. 2., unveränderte Auflage. Hamm 1990, ISBN 3-88309-013-1, Sp. 259–265.</li>
<li><a href="Peter_Gemeinhardt" title="Peter Gemeinhardt">Peter Gemeinhardt</a> (Hrsg.): <i>Athanasius-Handbuch.</i> Tübingen 2011, ISBN 978-3-16-150078-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Athanasius_of_Alexandria?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Athanasius von Alexandria</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li>Eintrag zu <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gcatholic.org/p/57515"><i>Athanasius der Große</i></a> auf <i><a href="GCatholic.org" class="mw-redirect" title="GCatholic.org">gcatholic.org</a></i> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118504843">Literatur von und über Athanasius der Große</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118504843">Werke von und über Athanasius der Große</a> in der <a href="Deutsche_Digitale_Bibliothek" title="Deutsche Digitale Bibliothek">Deutschen Digitalen Bibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bkv.unifr.ch/works?authorName=Athanasius">Maßgebliche Werke des hl. Athanasius in der Übersetzung der „Bibliothek der Kirchenväter“</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.athanasius.theologie.uni-erlangen.de/">Werke in Originalsprache, deutsche Einführung zur Person und zum Editionsprojekt</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ccel.org/fathers2/NPNF2-04/TOC.htm">Hintergrundinformation und Schriften des Athanasius</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.newmanreader.org/works/athanasius/historical/index.html">Historical Tracts of St. Athanasius</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.newmanreader.org/works/athanasius/original/index.html">Select Treatises of St. Athanasius with Notes by John Henry Newman</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.documentacatholicaomnia.eu/20_30_0295-0373-_Athanasius,_Sanctus.html">Gesamtwerk von Migne Patrologia Graeca mit Inhaltsverzeichnis</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Franz_D%C3%BCnzl" title="Franz Dünzl">Franz Dünzl</a>: <i>Kleine Geschichte des trinitarischen Dogmas in der Alten Kirche.</i> Verlag Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2006, ISBN 3-451-28946-6, S. 53–59.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Uta Heil: <i>De decretis Nicaenae synodi.</i> In: <a href="Peter_Gemeinhardt" title="Peter Gemeinhardt">Peter Gemeinhardt</a> (Hrsg.): <i>Athanasius-Handbuch</i>. Mohr Siebeck, Tübingen 2011, S. 210–214, hier S. 210f.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hanns_Christof_Brennecke" title="Hanns Christof Brennecke">Hanns Christof Brennecke</a>, Annette von Stockhausen, Christian Müller, Uta Heil, Angelika Wintjes (Hrsg.): <i>Athanasius Werke.</i> Dritter Band, erster Teil. <i>Dokumente zur Geschichte des arianischen Streites.</i> 4. Lieferung: <i>Bis zur Synode von Alexandrien 362</i>. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2014, S. 589ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz Dünzl: <i>Kleine Geschichte des trinitarischen Dogmas in der Alten Kirche.</i> Verlag Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2006, ISBN 3-451-28946-6, S. 120.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Andreas_M%C3%BCller_(Kirchenhistoriker)" title="Andreas Müller (Kirchenhistoriker)">Andreas Müller</a>: <i>Athanasius und die Melitianier.</i> In: Peter Gemeinhardt (Hrsg.): <i>Athanasius-Handbuch</i>. Mohr Siebeck, Tübingen 2011, S. 122ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Tobias Georges: <i>Der Bischof von Alexandrien.</i> In: Peter Gemeinhardt (Hrsg.): <i>Athanasius-Handbuch</i>. Mohr Siebeck, Tübingen 2011, S. 82–93, hier S. 85.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Otto_Hiltbrunner" title="Otto Hiltbrunner">Otto Hiltbrunner</a>: <i>Narkissos.</i> In: <i><a href="Der_Kleine_Pauly" title="Der Kleine Pauly">Der Kleine Pauly</a>.</i> Band 3, Sp. 1574.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz Dünzl: <i>Kleine Geschichte des trinitarischen Dogmas in der Alten Kirche.</i> Verlag Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2006, S. 75f.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz Dünzl: <i>Kleine Geschichte des trinitarischen Dogmas in der Alten Kirche.</i> Verlag Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2006, S. 82f.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Tobias Georges: <i>Der Bischof von Alexandrien.</i> In: Peter Gemeinhardt (Hrsg.): <i>Athanasius-Handbuch</i>. Mohr Siebeck, Tübingen 2011, S. 82–93, hier S. 85f.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Winrich_L%C3%B6hr" title="Winrich Löhr">Winrich Löhr</a>: <i>Der ‚arianische‘ Streit.</i> In: Peter Gemeinhardt (Hrsg.): <i>Athanasius-Handbuch</i>. Mohr Siebeck, Tübingen 2011, S. 56–73, hier S. 63f.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Tobias Georges: <i>Der Bischof von Alexandrien.</i> In: Peter Gemeinhardt (Hrsg.): <i>Athanasius-Handbuch</i>. Mohr Siebeck, Tübingen 2011, S. 82–93, hier S. 87.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Tobias Georges: <i>Der Bischof von Alexandrien.</i> In: Peter Gemeinhardt (Hrsg.): <i>Athanasius-Handbuch</i>. Mohr Siebeck, Tübingen 2011, S. 82–93, hier S. 91.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Manfred Clauss: <cite style="font-style:italic">Athanasius der Große. Der unbeugsame Heilige.</cite> WBG, Darmstadt 2016, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>196</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Athanasius+der+Gro%C3%9Fe&rft.au=Manfred+Clauss&rft.btitle=Athanasius+der+Gro%C3%9Fe.+Der+unbeugsame+Heilige.&rft.date=2016&rft.genre=book&rft.pages=196&rft.place=Darmstadt&rft.pub=WBG" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bkv.unifr.ch/works/312/versions/333/divisions">39. Osterfestbrief des Athanasius</a></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.churchofengland.org/prayer-and-worship/worship-texts-and-resources/common-worship/churchs-year/lesser-festivals#block-cofe-content"><i>Lesser Festivals.</i></a> The Church of England, 2008,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 1. Dezember 2024</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AAthanasius+der+Gro%C3%9Fe&rft.title=Lesser+Festivals&rft.description=Lesser+Festivals&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.churchofengland.org%2Fprayer-and-worship%2Fworship-texts-and-resources%2Fcommon-worship%2Fchurchs-year%2Flesser-festivals%23block-cofe-content&rft.publisher=The+Church+of+England&rft.date=2008&rft.language=en"> </span></span>
</li>
</ol>
<table class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="border-collapse:collapse; border-style:solid; margin-top: 1em; text-align:center; width:100%;"><tbody><tr style="vertical-align:bottom;"><th style="width:35%;">Vorgänger</th><th style="width:30%;">Amt</th><th style="width:35%;">Nachfolger</th></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Alexander_von_Alexandria" title="Alexander von Alexandria">Alexander I.</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Liste_der_Patriarchen_von_Alexandria" title="Liste der Patriarchen von Alexandria">Bischof von Alexandria</a></span> <br>328–373</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Petros_II._von_Alexandria" title="Petros II. von Alexandria">Petros II.</a></td></tr></tbody></table>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118504843">118504843</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n79145591">n79145591</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/105155222/">105155222</a></span> | </div>
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